Behandlung bei psychischer erkrankung

Maltherapie als eigenständige oder ergänzende Therapie

In der schöpferischen Auseinandersetzung und im bildhaft-sinnlichen Umgang mit dem Material erleben Sie  die Konsequenzen des eigenen Handelns unmittelbar und stärken die Fähigkeit, auf innere und äußere Umstände Einfluss zu nehmen. Im Bewusstwerden und der gestaltenden Weiterarbeit an den Bildprozessen wird die experimentierende Veränderung innerseelischer wie handlungsbezogener Phänomene möglich. Dies fördert kreative Lösungsstrategien im Umgang mit Problemen, Störungen und Ressourcen.

So gestaltet sich der Therapieablauf
  1. In einem Erstgespräch schildern Sie mir ihre momentane Situation und wir klären gemeinsam, welches Vorgehen hilfreich ist. Hier können Sie sich einen Eindruck machen und prüfen, ob Sie sich bei mir wohl fühlen. Nach einer Befunderhebung legen wir zusammen übergeordnete Therapieziele fest, wobei die aktuelle Situation immer wieder mit einbezogen wird.

  2. Die auf Sie individuell zugeschnittene Behandlung orientiert sich an den Therapiezielen. Mir ist es dabei wichtig, dass Sie jederzeit verstehen, warum welcher Schritt Anwendung findet, denn nur so ist eine langfristig erfolgreiche Therapie möglich. Mit ihrer Mitarbeit beeinflussen Sie massgeblich den Erfolg Ihrer Behandlung.

  3. Gegen Ende der Therapie wird der Therapieerfolg gefestigt und verankert. Das Ziel am Ende der Therapie ist eine Stabilisierung der psychischen Gesundheit im Alltag und im Beruf.

Behandlungsspektrum
  • Affektive Störungen: depressive und bipolare Erkrankungen

  • Angststörungen

  • Anpassungsstörungen

  • Burn-Out

  • Essstörungen

  • Persönlichkeitsstörungen

  • psychosomatische Krankheiten

  • Traumafolgestörungen

Unser Gehirn ist ein bildgebendes Organ, und Bilder steuern unsere Emotionen. Es sind diese Emotionen die psychische Leiden verursachen. Werden die Bilder in Ordnung gebacht, verändert sich die Emotion und damit das Leiden. Für Empfindungen die keine eigenen Bilder haben, werden neutrale Bildmetaphern gemalt, die das Gehirn überzeugen, dass keine Gefahr besteht.

Der Zeitumfang der Maltherapie bei psychischen Erkrankungen und Traumafolgestörungen ist sehr schwierig abzuschätzen. Erfahrungsgemäss muss aber mit einer längeren Zeit gerechnet werden. Maltherapie kann auch sehr gut eine Psychotherapie ergänzen.